Lesungen gehören zum Autorenleben. Sie ermöglichen den Kontakt mit den Lesern, bringen überraschende Begegnungen und Sichtweisen auf das eigene Buch, machen Spaß. Also zögern Sie nicht anzufragen, ob ich nicht Lust hätte, Ihren Lesezirkel, den Literaturverein, Ihre nette Buchhandlung kennenzulernen.

Gern bin ich bereit, bestimmte Anlässe zu berücksichtigen. Wir nähern uns zum Beispiel dem 100. „Geburtstag“ von Brechts Dreigroschenoper (2028). Da lohnt sich der Blick auf die sehr spezielle Beziehung des Dramatikers zur selbstbewussten Carola Neher, die er unbedingt in der Hauptrolle der Polly auf der Bühne sehen wollte. Doch dann starb zwei Wochen vor der Uraufführung deren Mann, der bekannte Dichter Klabund. Und sie brach bei der Generalprobe zusammen …

Ob Saal einer Gemeinde, Gemeinschaftsraum des Pfarrhauses oder kleine, inhabergeführte Buchhandlung – ich freue mich über jeden Ort, an dem ich mit Lesern ins Gespräch kommen kann. Meine Lesungen dauern etwa 70 bis 80 Minuten, danach beantworte ich gern die Fragen der Zuhörer.

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