Zurück in die Zukunft

Ich bin seit gestern auf Instagram. Besser gesagt: Ich bin seit gestern wieder dort. Denn ich war auf diesem Portal von 2011 bis 2017 ziemlich aktiv. Bis ich mit der Kopie meines Ausweises nachweisen sollte, dass ich älter als Zwölf bin. Nachdem ich in den sechs Jahren zuvor über 450 eigene Fotos hochgeladen hatte. „Datenkrake“ rief ich damals empört in Richtung Irland und löschte das Konto. Was mich eine vierstellige Followerzahl kostete.

Nun bin ich also zurück. Um Eigenwerbung zu betreiben. Ob es was bringt, weiß ich nicht. Vorerst kostet dieser weitere Vertriebskanal vor allem kostbare Zeit. Die ich viel lieber mit dem Schreiben verbracht hätte. Aber es hilft ja nichts.

Bisher war ich eigentlich nur auf X und BlueSky aktiv. Diese Plattformen sind prima, um mit anderen Autoren in den Austausch zu kommen, Recherchetipps zu erhalten oder auch mal unkomplizierte Hilfe. Für die Vermarktung des eigenen Titels sind sie eher ungenügend.

Wenn es darum geht, ein cover zu testen, mit Zitaten Neugier auf meine Geschichte zu wecken, Lesungen anzukündigen, scheint mir Instagram wesentlich geeigneter. In meinem speziellen Fall außerdem ganz wichtig: Offenbar kann ich hier eine Regionalität herstellen, die mir auf X oder im Blauen Himmel fehlt. Gerade bei Lesungen scheinen mir Ankündigungen auf dieser Plattform viel effektiver, weil die Leute hier eher lokal vernetzt sind.

Ob ich damit richtig liege, wird sich herausstellen.

Apropos Vorankündigung von Lesungen: Die nächste findet im mecklenburgischen Schönberg statt.

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