Alter Mann 1nt1m

Darf ein alter Mann über Dinge schreiben, die für ihn Jahrzehnte zurück liegen? Zum Beispiel über gewisse Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht? Oder sollte er das lieber sein lassen, weil er sich damit schon zu weit von der gefühlten Realität der meisten seiner Leser entfernt? Eine Frage, die Holger Haase für sich klar beantwortet.

Ich bin ein Opfer

Nun zähle ich also auch zu den Opfern. Obwohl ich ein alter, weißer Mann bin und damit per Definition gar nicht zu dieser Gruppe gehören kann. Denn ich bin ja privilegiert aufgewachsen und kann somit grundsätzlich gar nicht systematisch unterdrückt werden. Genau das passiert aber. Mittels Technik.

Sag, wie hast du’s mit der KI?

Vor ein paar Monaten habe ich auf Social Media ein Foto veröffentlicht, das eine Römerin zur Zeit des Kaisers Domitian zeigt, die in einer Blutlache auf der Straße liegt. Prompt wurde mir in einem Kommentar vorgeworfen, ich wäre ein „Verräter an der eigenen Zunft“, weil ich Künstliche Intelligenz zur Erstellung des Bildes nutzte, anstatt einen Kreativen zu bemühen. Eine billige Kritik.

Ruth? Welche Ruth?

Mit der Kritik von Testlesern am Manuskript eines neuen historischen Romans kann ich schlecht umgehen. Weil sie oft viel Arbeit und schwere Entscheidungen bedeutet. So war es auch bei „Ejhaw – Flucht nach Narbo“. Dort führte sie nachträglich zu einem Namensverzeichnis.

Kauft, Leute, kauft!

Am 15. November ist es soweit. Ab dann liefert Amazon meine Historical Fiction „Ejhaw: Die Wächter der Lade“ an die Leser aus. Mein zweiter Roman ist der erste, den ich als Selfpublisher herausbrachte. Und dem ich die Erkenntnis verdanke, dass das Schreiben noch der einfachste Teil am Veröffentlichen ist.