Ich bin als Autor ein glühender Verehrer der KI, was die Recherche angeht. Sie spart wahnsinnig viel Zeit, antwortet ausführlich, zum Teil mit Quellenangaben. und das in Sekundenschnelle. Aber man sollte ihr gegenüber äußerst misstrauisch sein.
Schlagwort-Archive:Autor
Schein und Sein
Was sich von der Autobahn aus als sanfte Hügelkette präsentiert, erweist sich von Nahem als kleines Gebirge mit schroffen Felswänden, dunklen Schluchten und fruchtbaren Tälern. Bei der Recherche sollte sich der Autor nicht auf den weiten Blick verlassen.
Googlehupf
Autoren stoßen beim Schreiben immer wieder auf Dinge, die sie erst noch recherchieren müssen. Doch jetzt erschwert ihnen KI zunehmend das Prokrastinieren mittels Google. Ich jedenfalls hupfe immer öfter von der Suchmaschine zum Bot. Die Leser wird es freuen.
Ich bin ein TikTok-Star
Der Clip dauert 11 Sekunden. Gedreht von meiner 13-jährigen Enkelin. Nach 24 Stunden hatte er 700.000 Aufrufe, 73.500 Likes und 1.600 Kommentare. Ich glaube, ich habe bisher beim Marketing auf die falschen Plattformen gesetzt.
Kauft, Leute, kauft!
Am 15. November ist es soweit. Ab dann liefert Amazon meine Historical Fiction „Ejhaw: Die Wächter der Lade“ an die Leser aus. Mein zweiter Roman ist der erste, den ich als Selfpublisher herausbrachte. Und dem ich die Erkenntnis verdanke, dass das Schreiben noch der einfachste Teil am Veröffentlichen ist.
Planwirtschaft
Es ist entschieden. Ich werde mein nächstes Buch selbst veröffentlichen. Das heißt aber auch, dass ich jetzt alles selber machen bzw. organisieren muss. Und dafür braucht es einen Plan. Den habe ich seit gestern.
Zeitvertrieb
Christian Wagnon, ein Krimi-Autor, dem ich seit Twitter-Zeiten auf X folge, beklagte sich kürzlich über die Zersplitterung der Plattformen, auf denen er den Austausch mit anderen Autoren und Lesern sucht: Mir geht es genauso. Ich habe mich in meiner Autorenbubble auf X lange sehr wohl gefühlt. Dann kam die große Abwanderungsbewegung, weil man ein Zeichen„Zeitvertrieb“ weiterlesen
Grausamkeiten
Auf X habe ich heute furchtbare, verstörende Videos gesehen. Von Terroristen der Hamas, die in Israel eindringen und Juden schlagen, entführen, töten, ihre Leichen schänden. Und Kommentare gelesen, ob es richtig sei, solche grausamen Bilder zu zeigen. Die selbe Frage hatte ich mir beim Schreiben meines neuen Buches gestellt.
Zweifel
Mein neues Buch ist zur Hälfte fertig. Jedenfalls nach der Zahl der Wörter, die ich mir ursprünglich vorgenommen habe. Doch jetzt lege ich eine kreative Pause ein. Denn mich plagen Zweifel.
Enthemmt
Schreibblockade? Kenne ich nicht. Wenn der erste Satz eines neuen Kapitels steht, läuft es flüssig durch. Mein Problem sind die Skrupel, die mich jetzt, da die Hälfte des Romans geschrieben ist, plötzlich befallen.