Ich bin als Autor ein glühender Verehrer der KI, was die Recherche angeht. Sie spart wahnsinnig viel Zeit, antwortet ausführlich, zum Teil mit Quellenangaben. und das in Sekundenschnelle. Aber man sollte ihr gegenüber äußerst misstrauisch sein.
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Kauft, Leute, kauft!
Am 15. November ist es soweit. Ab dann liefert Amazon meine Historical Fiction „Ejhaw: Die Wächter der Lade“ an die Leser aus. Mein zweiter Roman ist der erste, den ich als Selfpublisher herausbrachte. Und dem ich die Erkenntnis verdanke, dass das Schreiben noch der einfachste Teil am Veröffentlichen ist.
Die Last mit der Last
Mein neues Buch spielt im römisch-jüdischen Krieg um 70 n.Chr. Damals plünderte der Sieger Titus den Tempelschatz von Jerusalem: rund 140 Tonnen Silber. Aber wie hat er die nach Rom geschafft?
Grausamkeiten
Auf X habe ich heute furchtbare, verstörende Videos gesehen. Von Terroristen der Hamas, die in Israel eindringen und Juden schlagen, entführen, töten, ihre Leichen schänden. Und Kommentare gelesen, ob es richtig sei, solche grausamen Bilder zu zeigen. Die selbe Frage hatte ich mir beim Schreiben meines neuen Buches gestellt.
Zweifel
Mein neues Buch ist zur Hälfte fertig. Jedenfalls nach der Zahl der Wörter, die ich mir ursprünglich vorgenommen habe. Doch jetzt lege ich eine kreative Pause ein. Denn mich plagen Zweifel.
Ich liebe es
Mindestens ebenso viel Spaß wie das Schreiben macht mir das Recherchieren. Wenn ich in die Geschichte eintauche und in der Zukunft lande.
Gefahr im Verzug
Weil ich nicht erwarten kann, was meine potenziellen Leser zu meinem neuesten Buch sagen, habe ich der Familie vorab die ersten Kapitel im Rohentwurf zukommen lassen. Die erste Reaktion war ernüchternd.
Geschichte umschreiben?
Mich bewegt gerade ein konzeptionelles Problem: Wie fiktional darf historicalFiction eigentlich sein? Wenn die Fakten sehr gut dokumentiert sind, darf ich sie dann zurechtbiegen, weil sie anders nicht in meinen Plot passen?
Ejhaw – Die Wächter der Lade
Bei dieser Leseprobe handelt es sich um einen Manuskript-Entwurf
© Holger Haase – „Steh auf, Herr!“ Unsanft wurde Josef die Wolldecke weggezogen, unter der er schlief. Brutal fasste ihn jemand an den Schultern und riss ihn nach oben. Aus einem tiefen Schlaf der Erschöpfung gerissen, öffnete er die Augen und versuchte, sich zu orientieren. Herkules ließ ihm nicht einmal dazu die Zeit.